Mehr Google-Bewertungen bekommen Sie nicht per Rundmail, sondern mit einer Frage im richtigen Moment. Was bei uns funktioniert hat, was nicht, und wo das Recht Grenzen zieht.
Mehr Google-Bewertungen bekommt ein lokaler Dienstleister, wenn er persönlich fragt, und zwar in dem Moment, in dem der Kunde zufrieden vor ihm steht. Die Rundmail an alle ist der schwächere Weg und nach einem BGH-Urteil ohne Einwilligung sogar abmahnbar. Unsere eigenen Zahlen zeigen: Eine einmalige Welle bringt viele Bewertungen, ohne festen Ablauf danach kommt fast nichts mehr nach.
Wer mehr Google-Bewertungen bekommen will, schreibt meistens zuerst eine Mail an alle Bestandskunden. Diese Mail kennt jeder: ein freundlicher Absatz, ein Link, am Ende der Satz, dass jede Bewertung hilft. Wir nennen sie Bettelmail, und wir halten sie aus zwei Gründen für das falsche Werkzeug. Sie wirkt schlechter als die persönliche Frage, und sie ist rechtlich angreifbar. Unser eigenes Unternehmensprofil stand bei der letzten Zählung am 29.06.2026 bei 18 Bewertungen mit einem Schnitt von 5,0. Das ist keine große Zahl, und genau deshalb taugt sie als Praxisbericht: Sie zeigt, wie schnell Bewertungen zusammenkommen, wenn Kunden gerade ein Ergebnis in der Hand haben, und was passiert, wenn danach niemand mehr fragt.
Der Beitrag richtet sich an Handwerk, Praxen, Kanzleien und Studios. Er ersetzt keine Rechtsberatung, zeigt aber, wo die Grenzen verlaufen.
Warum die Bettelmail das falsche Werkzeug ist
Eine Bewertungsbitte per E-Mail gilt in Deutschland als Werbung. Ohne ausdrückliche Einwilligung des Empfängers ist sie grundsätzlich unzulässig, auch wenn sie nur als Zusatz in der Rechnungsmail steht. Die Ausnahme für Bestandskunden greift dabei nicht, weil eine Bewertung keine ähnliche Ware oder Dienstleistung ist.
Der Bundesgerichtshof hat das am 10.07.2018 entschieden (Az. VI ZR 225/17). Ein Händler hatte seinem Kunden die Rechnung per Mail geschickt und darin um eine Bewertung gebeten. Der BGH sah darin Werbung, weil die Frage der Kundenbindung und damit mittelbar dem Absatz dient, und wertete die Mail ohne Einwilligung als Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Die IT-Recht Kanzlei ordnet das Urteil so ein, dass sich Versender von Bewertungsanfragen nicht auf die Bestandskundenausnahme in § 7 Absatz 3 UWG berufen können. Diese Ausnahme deckt Werbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen, eine Bewertung ist weder das eine noch das andere.
Für einen kleinen Betrieb heißt das zweierlei. Erstens ist die Rundmail an eine Kundenliste ohne dokumentierte Einwilligung ein Risiko, das in keinem Verhältnis zu ein paar Sternen steht. Zweitens verliert die Mail ohnehin gegen die Alternative. Eine Nachricht, die zwischen Newsletter und Terminbestätigung landet, erreicht den Kunden in einem Moment, in dem er an alles denkt, nur nicht an Ihr Projekt. Die Frage im Gespräch erreicht ihn dann, wenn das Ergebnis gerade vor ihm liegt.
Was bei uns funktioniert hat und was nicht
In weniger als zwei Monaten kamen 16 Bewertungen zusammen, fast alle von Kunden aus laufenden oder gerade abgeschlossenen Projekten. In den sechs Wochen danach kamen zwei dazu. Die Frage selbst funktioniert, das Tempo hängt daran, ob sie nach dem ersten Schwung weiter gestellt wird.
Am 20.05.2026 standen in unserem Profil 16 Bewertungen, alle mit fünf Sternen, und keine davon war älter als rund zwei Monate. Geschrieben haben sie überwiegend Kunden aus laufenden oder gerade abgeschlossenen Projekten, vom Transportunternehmen bis zum Pflegedienst. Am 29.06.2026 waren es 18. Aus 16 Bewertungen in knapp zwei Monaten wurden zwei in den folgenden sechs Wochen, obwohl die Projekte weiterliefen. Was fehlte, war kein Anlass, sondern ein fester Zeitpunkt, an dem jemand die Frage stellt.
Das ist mehr als ein Schönheitsfehler. Im Local Consumer Review Survey 2026 von BrightLocal geben 74 Prozent der Befragten an, dass sie nur Bewertungen der letzten drei Monate berücksichtigen. 47 Prozent wählen kein Unternehmen mit weniger als 20 Bewertungen. Mit 18 liegen wir knapp darunter, und die jüngsten Einträge altern jeden Monat weiter. Die Studie ist amerikanisch geprägt, die Richtung ist trotzdem eindeutig: Eine alte Bewertung beruhigt, eine frische überzeugt.
Die Lehre daraus ist unbequem, aber einfach. Mehr Google-Bewertungen entstehen nicht durch eine Aktion, sondern durch einen festen Punkt im Ablauf, an dem die Frage jedes Mal gestellt wird, egal wie voll die Woche ist.
Kunden um eine Bewertung bitten: der richtige Moment
Der beste Moment ist der, in dem der Kunde das Ergebnis zum ersten Mal sieht und zufrieden ist. Bei einem Dienstleister ist das die Abnahme, die Übergabe oder das Ende des letzten Termins. Dort fragen Sie persönlich und geben den Bewertungslink direkt mit.
Die Bereitschaft ist da, wenn jemand fragt. Laut BrightLocal wurden 78 Prozent der Verbraucher in den letzten zwölf Monaten um eine Bewertung gebeten, und 65 Prozent haben daraufhin eine geschrieben. Google selbst empfiehlt in der Unternehmensprofil-Hilfe, Kunden an Rezensionen zu erinnern und sie über einen Link oder QR-Code direkt zum Bewertungsfenster zu schicken. Offen bleibt nur, wann und über welchen Weg. Die folgende Übersicht zeigt, wie wir die gängigen Varianten einordnen.
| Weg der Frage | Rechtliche Lage | Wirkung in der Praxis | Unsere Einordnung | | --- | --- | --- | --- | | Persönlich bei Abnahme oder Übergabe | Unproblematisch | Hoch, Kunde ist im Moment der Zufriedenheit | Standard, bei jedem Abschluss | | QR-Code auf Übergabedokument oder Tresen | Unproblematisch | Mittel, wirkt nur zusammen mit der Frage | Ergänzung, nie allein | | Mail mit dokumentierter Einwilligung | Zulässig | Mittel, abhängig vom Zeitpunkt | Möglich, Einwilligung vorher einholen | | Rundmail an Kundenliste ohne Einwilligung | Nach BGH VI ZR 225/17 grundsätzlich unzulässig | Niedrig, landet zwischen Newsletter und Werbung | Nicht machen | | Bitte in der Rechnungsmail | Vom BGH ausdrücklich als Werbung gewertet | Niedrig, Rechnung ist kein guter Moment | Nicht machen | | Rabatt, Gutschein oder Gewinnspiel für Bewertung | Verstoß gegen Google-Richtlinien | Kurzfristig hoch, danach Risiko für das Profil | Nie |
Der Satz, der funktioniert
Die Frage muss kurz sein und einen Grund nennen, der nicht nach Bitte um einen Gefallen klingt. Ein Satz dieser Art erfüllt beides: „Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, würde uns eine kurze Google-Bewertung helfen, weil andere Betriebe in Leipzig genau danach entscheiden, wen sie anfragen. Der Link ist hier auf dem Blatt." Kein Druck, keine Sternezahl, kein Hinweis darauf, was geschrieben werden soll. Wer eine bestimmte Wertung vorgibt, bekommt Texte, die wie bestellt klingen, und die erkennt jeder Leser.
Den Bewertungslink einmal richtig bauen
Den Link erzeugen Sie direkt im Unternehmensprofil, dort gibt es eine Funktion für Link und QR-Code. Legen Sie ihn einmal an und verwenden Sie ihn überall gleich: im Übergabedokument, auf der Visitenkarte, in der Signatur. Ein Link, der direkt ins Bewertungsfenster führt, spart dem Kunden drei Klicks, und jeder gesparte Klick entscheidet mit, ob die Bewertung heute geschrieben wird oder nie. Denken Sie daran, dass Kunden für eine Rezension in einem Google-Konto angemeldet sein müssen, das ist bei älteren Kunden regelmäßig die eigentliche Hürde.
Wenn der Kunde sich von sich aus bedankt
Ein Sonderfall ist die Dankesmail, die ein Kunde nach dem Projekt selbst schreibt. Ob eine Antwort darauf mit Bewertungslink anders zu beurteilen ist als eine unaufgeforderte Mail, hat der BGH nicht entschieden. Sicher ist nur der Weg über das Gespräch oder über eine vorher eingeholte Einwilligung. Wie man Einwilligungen sauber dokumentiert, haben wir am Beispiel von Foto- und Videoaufnahmen in Einwilligung vor dem Firmendreh beschrieben, das Prinzip lässt sich übertragen.
Was Google bei Bewertungen ausdrücklich verbietet
Google verbietet jede Gegenleistung für eine Rezension, also Rabatte, Gratisleistungen oder Geld, und ebenso das Ändern oder Entfernen negativer Bewertungen gegen einen Vorteil. Verstöße gelten als gefälschte Interaktion und können zur Einschränkung des Profils führen.
Die Google-Hilfe formuliert das unmissverständlich: Rezensionen müssen auf tatsächlichen Erfahrungen beruhen, und kostenlose oder vergünstigte Produkte oder Dienstleistungen als Gegenleistung sind streng verboten. In mindestens einem gut rankenden Ratgeber zum Thema steht trotzdem der Tipp, Gästen für eine Bewertung ein Getränk oder einen Nachlass anzubieten. Diesen Rat sollten Sie ignorieren. Das Risiko trägt nicht der Autor des Ratgebers, sondern Ihr Profil.
Eine zweite Grenze betrifft Ihre Website. Wer Kundenbewertungen dort zeigt, muss nach § 5b Absatz 3 UWG darüber informieren, ob und wie er sicherstellt, dass die veröffentlichten Bewertungen von Kunden stammen, die die Leistung tatsächlich genutzt haben. Ein kurzer Hinweis unter dem Bewertungsblock, woher die Bewertungen kommen, erledigt das. Eine handverlesene Auswahl ohne diesen Hinweis ist eine Angriffsfläche, die sich mit zwei Sätzen schließen lässt.
Und eine dritte, die niemand verbietet, die aber schadet: nur die begeisterten Kunden zu fragen. Wer vorab sortiert, bekommt ein Profil, das zu glatt wirkt. Google weist selbst darauf hin, dass eine Mischung aus positivem und kritischem Feedback oft vertrauenswürdiger wirkt. Fragen Sie jeden, der zufrieden ist, nicht nur die, von denen Sie fünf Sterne erwarten.
Was Bewertungen im Leipziger Kartenblock wirklich bewegen
Weniger, als die meisten Ratgeber behaupten. Die Bewertungszahl ist ein Faktor unter mehreren und im Kartenblock selten der entscheidende. Kategorie, Entfernung und die Bekanntheit des Unternehmens wiegen schwerer. Ihr eigentlicher Wert liegt bei der Entscheidung des Kunden, nicht beim Ranking.
Google nennt in der Hilfe zum lokalen Ranking drei Grundlagen: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Die Zahl der Rezensionen fließt in die Bekanntheit ein, neben anderen Signalen wie Verweisen von anderen Websites. Mehr Bewertungen können das Ranking also verbessern, sie sind aber kein Hebel, der die anderen beiden Faktoren aufwiegt.
Das deckt sich mit einer Momentaufnahme, die wir am 16.09.2026 in Leipzig erhoben haben. In sechs Suchanfragen nach Agentur- und Marketingleistungen mit dem Zusatz Leipzig lagen die Einträge im Kartenblock zwischen 7 und 64 Bewertungen. Wer oben stand, hatte selten die meisten Bewertungen, sondern die passende Hauptkategorie, eine Adresse in der Nähe oder das Suchwort im Firmennamen. In einer der sechs Anfragen trugen fünf von sechs Einträgen den Suchbegriff im Namen. Namen nennen wir bewusst nicht, Bewertungsstände ändern sich binnen Wochen.
Heißt das, Bewertungen sind egal? Nein. Sie entscheiden, ob jemand, der Ihren Eintrag bereits sieht, auch anruft. Laut BrightLocal achten 92 Prozent der Verbraucher bei der Wahl eines Unternehmens auf die Sternebewertung, und 68 Prozent wählen nur Betriebe mit mindestens vier Sternen. Die Bewertung ist also weniger ein Rankinghebel als ein Abschlusshebel.
Auf Bewertungen antworten, ohne Textbaustein
Antworten Sie auf jede Bewertung, zeitnah und mit einem Satz, der sich auf das konkrete Projekt bezieht. Kunden erwarten eine Reaktion, und austauschbare Standardantworten schaden mehr, als sie nutzen.
Laut BrightLocal erwarten 89 Prozent der Verbraucher, dass der Inhaber auf Bewertungen antwortet, 81 Prozent rechnen mit einer Antwort innerhalb einer Woche. Gleichzeitig sagen 50 Prozent, dass vorgefertigte oder generische Antworten sie eher abschrecken. Für einen kleinen Betrieb ist das eine gute Nachricht, denn eine persönliche Antwort kostet zwei Minuten und kann etwas, das kein Konzern kann: den Drehtag, die Baustelle oder den Termin beim Namen nennen.
Eine gute Bewertung ist außerdem Rohmaterial. Wer in drei Sätzen beschreibt, warum er zufrieden war, ist oft auch bereit, das vor der Kamera zu sagen. Wie so ein Kundenstimmen-Video mit wenig Aufwand entsteht, steht in unserer Anleitung für Testimonial-Videos. Und warum gerade Kanzleien und Praxen damit anders umgehen müssen als ein Handwerksbetrieb, haben wir am Beispiel der Erwartungen von Steuerberater-Mandanten beschrieben.
Der Ablauf, der ohne Nachfassen auskommt
Ein funktionierender Ablauf hat drei feste Punkte: die Frage bei jeder Abnahme, den Link auf jedem Übergabedokument und einen monatlichen Blick ins Profil. Mehr braucht es nicht, aber diese drei Punkte müssen unabhängig davon laufen, wie voll die Woche ist.
| Wann | Was | Wer | | --- | --- | --- | | Bei jeder Abnahme oder Übergabe | Persönliche Frage mit einem Satz, Link oder QR-Code mitgeben | Wer den Kunden betreut hat | | Einmalig | Bewertungslink im Profil erzeugen, auf Übergabedokument und Visitenkarte drucken | Inhaber | | Innerhalb einer Woche nach neuer Bewertung | Persönliche Antwort mit Bezug zum Projekt | Inhaber | | Monatlich | Zahl der neuen Bewertungen gegen Zahl der Abschlüsse halten | Inhaber oder Büro | | Bei Einwilligung zur Kontaktaufnahme | Eine einzige Erinnerung per Mail, danach nicht mehr | Büro |
Die monatliche Kontrolle ist der Punkt, der uns gefehlt hat. Wer zehn Projekte abschließt und null neue Bewertungen sieht, weiß sofort, dass die Frage nicht gestellt wurde. Ohne diesen Abgleich merkt man es erst, wenn die jüngste Bewertung ein halbes Jahr alt ist. Ob eine lokale Anzeigenkampagne das Profil zusätzlich stützen kann, hängt übrigens an ähnlichen Voraussetzungen, die wir in Google Ads für KMU durchgegangen sind. Für Handwerksbetriebe, bei denen Vertrauen vor dem ersten Anruf entsteht, lohnt zusätzlich der Blick auf den Imagefilm im Handwerk.
Häufige Fragen zu Google-Bewertungen
Diese Fragen stellen lokale Betriebe zu dem Thema am häufigsten. Fast alle drehen sich um dieselben zwei Punkte: was erlaubt ist und wie man fragt, ohne aufdringlich zu wirken.
Darf man Kunden um eine Google-Bewertung bitten?
Ja. Google empfiehlt es selbst und schlägt dafür einen Link oder QR-Code vor. Verboten sind Anreize wie Rabatte, Geschenke oder Geld für eine Rezension. Heikel ist nur der Kanal: Eine Bewertungsbitte per E-Mail gilt nach dem BGH-Urteil VI ZR 225/17 als Werbung und braucht grundsätzlich eine Einwilligung, auch wenn sie in der Rechnungsmail steckt.
Wie bekomme ich mehr Google-Bewertungen, ohne aufdringlich zu wirken?
Fragen Sie persönlich und im Moment der größten Zufriedenheit, bei einem Dienstleister also bei der Abnahme oder Übergabe. Nennen Sie einen konkreten Anlass, geben Sie den Link oder QR-Code direkt mit und fragen Sie jeden zufriedenen Kunden, nicht nur die begeisterten. Wer die Frage in einen festen Ablauf einbaut, muss nie nachfassen.
Wie erstelle ich einen Link für Google-Bewertungen?
Im Google-Unternehmensprofil gibt es eine Funktion, um einen Link oder QR-Code zu erzeugen, der direkt in das Bewertungsfenster führt. Google beschreibt das in der Unternehmensprofil-Hilfe unter den Tipps für mehr Rezensionen. Diesen Link legen Sie einmal an und verwenden ihn überall gleich: auf der Visitenkarte, im Übergabedokument, auf dem Tresen.
Darf ich Kunden für eine Bewertung einen Rabatt geben?
Nein. Google stuft kostenlose oder vergünstigte Produkte und Dienstleistungen als Gegenleistung für Rezensionen als gefälschte Interaktion ein und kann das Unternehmensprofil einschränken und die betroffenen Rezensionen entfernen. Das gilt auch für Gewinnspiele, bei denen die Teilnahme an eine Bewertung geknüpft ist.
Wie viele Google-Bewertungen braucht ein lokaler Dienstleister?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Im Local Consumer Review Survey 2026 von BrightLocal sagen 47 Prozent der Befragten, dass sie kein Unternehmen mit weniger als 20 Bewertungen wählen, und 74 Prozent achten nur auf Bewertungen der letzten drei Monate. Stetigkeit zählt deshalb mehr als eine hohe Gesamtzahl.
Bringen mehr Bewertungen ein besseres Ranking in Google Maps?
Sie helfen, entscheiden aber selten. Google nennt Relevanz, Entfernung und Bekanntheit als Grundlage der lokalen Ergebnisse, die Zahl der Rezensionen fließt in die Bekanntheit ein. In unseren Leipziger Messungen standen Einträge mit sieben Bewertungen im Kartenblock neben Einträgen mit 64. Kategorie, Entfernung und Firmenname wogen dort sichtbar schwerer.
Was wir daraus mitnehmen
Mehr Google-Bewertungen sind keine Frage der richtigen Mail, sondern eines festen Moments, in dem jedes Mal gefragt wird. Die Bewertung selbst hilft vor allem beim Abschluss, im Kartenblock entscheiden Kategorie, Entfernung und Bekanntheit mit.
Die Kurzfassung für die nächste Teambesprechung: Streichen Sie die Bewertungsbitte aus der Rechnungsmail. Legen Sie den Bewertungslink im Profil an und drucken Sie ihn auf jedes Übergabedokument. Machen Sie die Frage bei der Abnahme zur Pflicht für den, der den Kunden betreut hat. Und schauen Sie einmal im Monat nach, ob die Zahl der neuen Bewertungen zur Zahl der Abschlüsse passt. Bei uns hat genau dieser letzte Schritt gefehlt, und die Zahlen vom Sommer zeigen es.
Bewertungen sind dabei nur ein Baustein. Ob ein lokaler Betrieb gefunden wird, entscheidet sich an Profil, Website und Leistungsseiten zusammen, und genau diese Kombination bauen wir unter Webdesign und lokales SEO für Betriebe in Leipzig und darüber hinaus. Wenn Sie wissen wollen, wo Ihr Profil gerade Anfragen verliert, ist das ein Erstgespräch von maximal 15 Minuten, ohne Verpflichtung.
Quelle: https://expertenfilm.de/ki-news/mehr-google-bewertungen-bekommen